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Die richtige Auswahl einer Zentrifuge für Ihr Labor

Die Auswahl der optimalen Zentrifuge für Ihr Labor ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg Ihrer Experimente und die Qualität Ihrer Ergebnisse. Wir haben einen umfassenden Leitfaden zusammengestellt, der Ihnen bei dieser wichtigen Entscheidung helfen wird. Der folgende Leitfaden bietet Ihnen eine umfassende Übersicht der wichtigsten Faktoren, die Sie bei der Auswahl der für Ihre Bedürfnisse optimalen Zentrifuge berücksichtigen sollten.

1. Arten von Zentrifugen

Zentrifugen lassen sich in mehrere Kategorien einteilen:

Mikrozentrifugen eignen sich ideal für kleine Probenvolumina (0,2–2,0 ml) und werden häufig in der Molekularbiologie und Genforschung eingesetzt.

Tischzentrifugen sind für eine Vielzahl von Anwendungen und Probenvolumina geeignet und werden vorwiegend im klinischen und biowissenschaftlichen Bereich eingesetzt.

Ultrazentrifugen eignen sich für sehr hohe Geschwindigkeiten und Trennungen auf molekularer Ebene, etwa in der Biochemie und Nanotechnologie.

Kühlzentrifugen sind für temperaturempfindliche Proben geeignet, die während des Zentrifugierens gekühlt werden müssen.

Standzentrifugen bieten Ihnen größere Kapazitäten und oft höhere Geschwindigkeiten, ideal für industrielle Anwendungen und Großlabore.

2. Leistung und Geschwindigkeit

Die Leistung einer Zentrifuge wird in erster Linie durch ihre maximale Drehzahl und den relativen Zentrifugalbeschleunigungswert (RCF) bestimmt. Es sind folgende Punkte zu beachten:

Die maximale Drehzahl (rpm) ist ein entscheidender Faktor für die Geschwindigkeit und Effektivität von Trennungen.

RCF (Relative Centrifugal Force) ist ein Wert, der aus der Drehzahl und dem Radius des Rotors berechnet wird. Er ist ein wichtiger Faktor für die effektive Trennung von Probenbestandteilen.

3. Rotorarten

Der Rotor spielt eine entscheidende Rolle in Bezug auf die Funktionsweise der Zentrifuge. Die gängigsten Typen sind:

 Zu den gängigsten Rotortypen zählen Festwinkelrotoren: Diese Rotoren halten die Proben in einem festen Winkel und sind daher ideal für schnelle Sedimentation.

Ausschwingrotoren eignen sich ideal für empfindlichere Trennungen, da der Probenbehälter in eine horizontale Position schwingt.

Spezielle Rotoren: Hierzu zählen beispielsweise Mikrotiterplatten-Rotoren, die die Verarbeitung mehrerer kleiner Proben gleichzeitig ermöglichen.

4. Kapazität und Probenvolumen

Die Kapazität der Zentrifuge ist ebenfalls von der Anzahl und dem Volumen der zu zentrifugierenden Proben abhängig. Bitte beachten Sie, dass die maximale Probenkapazität die Anzahl der Röhrchen angibt, die gleichzeitig verarbeitet werden können.

Das Probenvolumen ist abhängig von der jeweiligen Anwendung sowie der Größe des verwendeten Rotors und liegt zwischen Mikrolitern und Litern.

5. Kühlung und Temperaturkontrolle

Für temperaturempfindliche Proben ist eine Kühlzentrifuge unabdingbar. Wir empfehlen Ihnen, auf Folgendes zu achten:

 Der Temperaturbereich erstreckt sich bei einigen Zentrifugen auf eine präzise Kontrolle von -20 °C bis +40 °C.

Isolierung und Effizienz: Eine gute Isolierung und effiziente Kühlsysteme sparen Energie und gewährleisten konstante Temperaturen.

6. Benutzerfreundlichkeit und Sicherheitsfunktionen

Moderne Zentrifugen überzeugen durch zahlreiche Features, die die Bedienung erleichtern und die Sicherheit gewährleisten. Dazu zählen unter anderem:

Zu den Sicherheitsfunktionen zählen: Des Weiteren überzeugen die Geräte durch eine automatische Rotorerkennung, eine Unwuchterkennung sowie durch ein Deckelverriegelungssystem.

Der Geräuschpegel ist gering, was zu einer angenehmen Laborumgebung beiträgt.

7. Wartung und Service

Zentrifugen sind Investitionen, für die eine regelmäßige Wartung erforderlich ist. Bitte berücksichtigen Sie die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Es ist darauf zu achten, dass Ersatzteile und Zubehör jederzeit leicht verfügbar sind.

Service und Garantie: Achten Sie bei der Wahl des Herstellers auf einen guten Kundendienst sowie großzügige Garantiebedingungen.

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8. Budget

Schließlich spielt das zur Verfügung stehende Budget eine entscheidende Rolle. Bei der Entscheidung für eine Zentrifuge sollten Sie auch die Anschaffungskosten berücksichtigen. Die initialen Kosten für die Zentrifuge und die Rotoren sind zu berücksichtigen.

Die Betriebskosten setzen sich aus laufenden Kosten für Energie, Wartung und Verbrauchsmaterialien zusammen.

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